Erste Schritte mit D

Die neue Programmiersprache D wurde Anfang des Jahres in der Version 1.0 freigegeben. Die Arbeiten an Version 2.0 sind in vollem Gange. Zeit also, sich mit dem offiziellen C++-Nachfolger etwas näher zu befassen.

Compiler für die Programmiersprache D gibt es im Moment in zwei Ausführungen. Einnmal der DMD Compiler von Digital Mars und einmal der GDC aus dem GCC Projekt. Da ich hier ein Debian-System vor mir habe fällt die Wahl auf den GCC Compiler für D.

Ein beherztes

bannt mir den GNU D Compiler auf mein System. Danach steht er per Kommandozeile einmal gdmd und gdc nebst dessen Manpages zur Verfügung. Mit gdmd wird ein Wrapper für Aufrufe des Digital Mars D Compilers angesprochen. Diese akzeptiert die gleiche Syntax wie der original D Compiler. Per gdc wird der GNU D Compiler gestartet, welcher die von der GCC her bekannten Syntax entspricht.

D verzichtet im Vergleich zu C/C++ auf einen Preprocessor. Damit fällt die Teilung in Header- und Sourcecode-Dateien weg. Die Standard-Endung für D-Quelltexte ist, wie sollte es auch anders sein, .d.

Und hier kommt es – das Standardprogramm für Tutorials in der Programmierung schlechthin: Hello World! 🙂

Übersetzt wird es mit

Danach steht im gleichen Verzeichnis wie helloworld.d das ausführbare Binary helloworld. Das wird mit

gestartet. Und siehe da: Es wird Hello World ausgegeben.

Damit habe ich mein erstes D-Programm geschrieben. Zugegeben, ein sehr kleines und kein wirklich brauchbares, aber jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt 😉

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