Kate als Ruby on Rails Editor

Auf der Suche nach einem geeigneten Editor für meine Ruby on Rails Entwicklung, habe ich vor einigen Tagen damit begonnen den KDE-Editor Kate etwas intensiver zu nutzen. Positiv viel mir das bereits vorhandene Syntax-Highlighting für Ruby Code auf. Mit farbigem Text lässt es sich wesentlich leichter Programmieren 🙂

Kate Einstellungen für Sitzung
Kate Einstellungen für Sitzung

Da Kate ein reiner Editor ist, der keine Projekte kennt, kam die Frage auf, wie ich es doch schaffen könnte zumindest eine Art Projekt in Kate zu nutzen. Des Rätsels Lösung heißt im Kate-Jargon „Sitzung“. Eine Sitzung merkt sich neben den geöffneten Dateien auf Wunsch auch die Ausdehung und Position des Editors. Einzig die Einstellungen in Kate muss man abweichend vom Standard so anpassen, dass der Editor ohne eine Sitzung startet und beim Beenden die eventuell geöffnete Sitzung schließt. Das ganze sieht man in nebenstehendem Bild.

Nun gibt es in Rails sowohl Haml als auch Sass als Markupsprachen für HTML und CSS. Leider bietet Kate von Haus aus kein Syntaxhighlighting für diese Datentypen. Bei meiner Suche im Netz bin ich auf die Seite Haml/Sass Syntax Highlighting gestoßen. Dort steht eine XML-Datei für Kate bereit, die heruntergeladen und als

gespeichert wird. Ab dem nächsten Öffnen einer Haml oder Sass Datei steht auch für diese Dateitypen Syntaxhighlighting bereit.

So gewappnet kann Kate durchaus als Ruby on Rails Editor zum Einsatz kommen, auch wenn einige Nettigkeiten anderer IDEs fehlen. Dafür startet Kate recht fix. Und Schnelligkeit gehört nun mal zu Ruby on Rails 😉

[Update:]
Da die oben verlinkte Syntaxdatei nicht mehr erreichbar ist, habe ich meine Kopie hier angehängt.

Kate als Ruby on Rails Editor
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5 Gedanken zu „Kate als Ruby on Rails Editor

  • Pingback: NetBeans als Ruby on Rails IDE | anrichter

  • 13. April, 2010 um 9:38
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    Ahoi!

    Ich fange auch gerade an, Kate als RoR-Editor zu nutzen. Leider ist der Link zu den Syntax-Files kaputt. Hast Du noch die Datei und könntest Sie irgendwo hochladen?

    Danke!

    Antworten
    • 14. April, 2010 um 19:15
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      Ich habe die Kopie an den Artikel gehangen. Musst sie nur nach dem Herunterladen noch auspacken.

      Antworten
  • 1. November, 2010 um 18:38
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    Hallo,
    verwendest Du immer noch Kate als rails Editor?
    Hast Du da noch weitere aktuelle Tipps? Bist bei google unter rails kate ganz oben 🙂
    Bin gerade auf der Suche nach einem Editor/Ide für rails. Großartig finde ich an Kate, dass man sehr leicht das Fenster unterteilen kann und somit mehrere Dateien gleichzeitig betrachten kann. Diese Funktion habe ich bisher nur bei (X)Emacs, (G,K)Vim gesehen. Emacs und Vim sind sicherlich zwei sehr starke nicht-nur-Editoren, aber das Userinterface ist immer etwas Unix-shell-70er Jahre. Mausbenutzung wird da als Worstcase angesehen. Bei Eclipse/Aptana, Netbeans, Kdevelop oder Gedit habe ich geteilte Fenster bisher nicht gefunden. Klar gibt es eine Unterteilung: Text und Dateibrowser. Aber eben nicht Text/Text vertikal und waagerecht….
    Nutze deshalb bisher Kate.

    Antworten
    • 1. November, 2010 um 19:04
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      Hi,

      ich nutze seit einigen Wochen recht ausgiebig RubyMine von JetBrains. Ist zwar eine Java-Umgebung aber super für die Rails-Entwicklung. Inklusive CodeCompletion, integrierter Hilfe, Debugger, GIT, etc. pp.

      Aktuell setze ich die Beta von RubyMine ein. Die ist, da es noch Beta ist, auch noch kostenlos und lässt sich somit super testen. Wenn Version 3 raus ist, werd ich die Euronen wohl investieren und mir eine Lizenz besorgen. So produktiv wie mir RubyMine habe ich mit noch keiner Rails IDE gearbeitet. Und ich habe nicht nur mit Kate, sondern auch VIM, Aptana und NetBeans gearbeitet.

      Also lad dir RubyMine herunter und werde damit glücklich. Achja: Geteilte Fenster gibt es dort auch. Und zwar nicht nur 2 nebeneinander sonder beliebig viele neben- und untereinander 🙂

      http://www.jetbrains.com/ruby/nextversion/

      Grüße,
      Andreas Richter

      Antworten

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