Barrierefreiheit aus der OpenStreetMap

Das OpenStreetMap neben dem eigentlichen Kartenmaterial auch noch jede Menge zusätzlicher Daten wie etwa den Standort eines Briefkastens, Postschalters oder einer Telefonzelle bietet, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Nun wartet das Projekt dank einer Magisterarbeit an der Uni Bonn mit einem Routenplaner speziell für Rollstuhlfahrer auf. Das nenne ich mal eine gute Anwendung vorhandener Daten.

Das Rollstuhl-Routing getaufte Projekt nutzt die Geodaten der OpenStreetMap und setzt für das Routing auf den OpenRouteService. Die vom Dienst berechneten Routen eignen sich dank barrierefreier Wege besonders für Rollstuhlfahrer. Derzeit ist die Bonner Innenstadt als Testgebiet auserkoren. Aber ganz im Sinne der OpenStreetMap kann natürlich jeder mitmachen, wer möchte.

Barrierefreiheit aus der OpenStreetMap
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