Virtuelle VMWare Maschine mit VirtualBox öffnen

Viele virtuelle Maschinen, die zum Herunterladen angeboten werden, liegen als VMWare Maschinen vor. Was tun, wenn man aber VirtualBox als Virtualisierungslösung einsetzt?

VirtualBox kann seit einigen Versionen das virtuelle Festplattenformat von VMWare lesen, nicht jedoch die virtuelle Maschine selber. Da bleibt nur Handarbeit übrig. So zum Beispiel beim Öffnen von Google Chrome OS 0.4.223 Beta mit VirtualBox.

Chrome OS in VirtualBox
Chrome OS in VirtualBox

Als erstes wird die virtuelle Festplatte (.vmdk) an den Ort kopiert, wo normalerweise die Festplattenimages von VirtualBox liegen. Das ist meistens im Ordner ~/.VirtualBox/HardDisks. Als nächstes wird das eben kopierte Festplattenimage in Manager für virtuelle Fesplatten bekannt gemacht. Danach wird eine neue virtuelle Maschien ohne Festplatte erzeugt. Nun bleibt nur noch, die Einstellungen aus der VMWare Maschine in die eben neu erstellte zu übernehmen. Dazu wird die .vmx Datei in einem Texteditor geöffnet und die Parameter aus dieser Datei in die eben erstellte VirtualBox Maschine übernommen.

Im Fall von Google Chrome OS sind das 512MB Ram, Suse als Gastsystem, eine Netzwerkkarte sowie ein SCSI-Device für die Festplatte. Beim Erstellen der Festplatte wird ein LSILogi SCSI Gerät hinzugefügt und das oben kopierte Festplattenimage daran gebunden.

Nach den erfolgten Einstellungen kann die virtuelle Maschine gestartet werden.

Virtuelle VMWare Maschine mit VirtualBox öffnen
Markiert in:         

Kommentar verfassen