NetBeans als Ruby on Rails IDE

Auf der Suche nach der IDE für Ruby on Rails bin ich nach VIM und später Kate nun bei NetBeans gelandet. Die eigentlich für die Java-Entwicklung gedachte IDE aus dem Hause SUN ist auch hervorragend zum Entwickeln von Ruby und Ruby on Rails Anwendungen geeignet.

Installieren lässt sich die IDE auf Ubuntu einfach per

Das beamt aber nicht die aktuelle Version 6.8 auf meinen Rechner, weshalb ich NetBeans doch lieber per Hand installiere. Dazu lade ich mir das Minimalpaket vom NetBeans Server herunter. Da NetBeans eine Java-IDE ist, verlangt der Installer nach einerm JDK, welches vor NetBeans auf dem Rechner installiert werden muss.

Nach erfolgreicher Installation und erstem Start präsentiert sich NetBeans sehr aufgeräumt. Um nun Ruby und Rails Anwendungen entwickeln zu können, benötigt NetBeans noch ein Plugin. Das installiere ich bequem über Tools -> Plugins nach.

Danach bietet NetBeans alles, was das Rails-Entwicklerherz begehrt. Das Anlegen eines neuen Projektes übernimmt ein Assistent.

Den Entwickler unterstützt die IDE mit Syntax Highlighting, schneller Navigation zwischen Model, Controller, View und dazugehörigen Testklassen sowie eingebauter Hilfe. Selbst das wiederkehrende Ausführen von Tests via autotest unterstützt die IDE. Auch das Anlegen neuer Models, Controller, Tests und Scaffolds übernimmt ein leicht zu bedienender Assistent.

Ich entwickle nun schon seit einigen Wochen Rails-Anwendungen mit NetBeans und bin immer noch begeistert. Die vielen kleinen nützlichen Helferlein der IDE nehmen mir viel Routinearbeit ab und unterstützen mich beim schnellen Navigieren in den Dateien. Scheint, als hätte ich meine Rails IDE fürs Erste gefunden. Oder gibt es Killer-Features anderer IDEs, die ich noch nicht kenne und unbedingt brauche?

NetBeans als Ruby on Rails IDE
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