Bye Google Analytics. Welcome Piwik.

Statistikfreaks dürften Google Analytics kennen. Für die meisten ist Google Analytics ein kostenloser Dienst, der das Besucherverhalten auf den eigenen Seiten aufzeichnet und mit diesen Daten statistische Auswertungen erstellt. Ein nettes Tool, wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz. Google ist bekanntermaßen ein US-Amerikanisches Unternehmen. Das heißt die auf den eigenen Seiten erfassten Daten werden auf US-Servern gespeichert und dort auch verarbeitet. Und genau da liegt das Problem.

Die Vorratsdatenspeicherung ist hierzulande abgeschmettert aber Dienste wie Google Analytics speichern weiterhin munter lustig alle greifbaren Daten von Websitebesuchern. Damit ist, zumindest hier auf meinem Blog, ab heute Schluss.

Seit einigen Wochen läuft neben Google Analytics die kostenlose Alternative Piwik. Das System wird auf einem eigenen Server gehostet und kann ab der nun neu verfügbaren Version 0.5.5 auch die IP-Adressen anonymisieren. Das ging, wie ich bei André gelesen habe, zwar in der älteren Version auch schon, aber nicht so komfortabel wie mit der neuen. Dort werkelt das zu aktivierende Plugin AnonymizeIP, welches das letzte Oktett der IP-Adresse entfernt, eh sie in der Datenbank gespeichert wird. Wer mehr will, muss seine global.ini.php anpassen.

Zusätzlich zu diesem Blog wird auch auf OSZine ab heute nur noch Piwik mit aktiviertem AnonymizeIP Plugin zur Erfassung der Statistik eingesetzt. Um den Code nicht per Hand in die vorgefertigten Templates von Drupal und WordPress einbinden zu müssen kommt ein Drupal- bzw. ein WordPress-Modul zum Einsatz.

Bye Google Analytics. Welcome Piwik.
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