CCD in Brownfield Projekten – Teil 4

Nach langem Warten ist es endlich so weit. Stefan Lieser und Ralf Westphal haben auf heise developer den vierten Teil ihrer Artikelreihe „CCD in Brownfield Projekten“ veröffentlicht. In den letzten 3 Teilen haben die beiden beschrieben, wie ein Sicherheitsnetz, bestehend aus Quellcodeverwaltung, automatisierten Tests und automatischer Produktion, aufgebaut wird. In dem vierten Teil geht es nun darum, den Überblick in gewachsenen Brownfieldprojekten wiederzuerlangen.

Grundtenor des Artikels ist „Teile und Herrsche“. Die Architekten betrachten unter diesem Aspekt die enge Verwobenheit von GUI, Programmlogik und Datenhaltung, die wohl in jedem Brownfieldprojekt vorzufinden sein dürfte. Meist besteht eine Anwendung aus einer GUI sowie einer Datenhaltung. Und genau hier setzen die beiden Architekten an und erörtern recht gekonnt, warum genau dieser Umstand sowohl den Quellcode als auch die Entwickler in enge Schranken zwängt.

Als Abhilfe öffnen Ralf und Stefan den Blick für eine Vielzahl an GUIs sowie eine Vielzahl an Datenhaltungen. Jede spezialisiert auf ihren Einsatz. Klingt erst einmal komplizierter und nach mehr Arbeit. Ist es vielleicht auch. Aber durch diese Betrachtungsweise öffnen die beiden den Blick für die Partitionierung einer großen Softwareanwendung. Kleinere Partitionen mit klar abgesteckten Aufgaben sind leichter zu handhaben und zu überschauen als eine große Eierlegendewollmilchsau-Anwendung. Ganz im Sinne von „Teile und Herrsche“.

Neugierig geworden? Ich hoffe doch. Denn die Lektüre von CCD in Brownfield Projekten – Teil 4 ist sehr empfehlenswert.

CCD in Brownfield Projekten – Teil 4