Phusion Passenger Standalone für die Entwicklung

Der Phusion Passenger dürfte sich in der Rails Gemeinde bereits einen Namen gemacht haben. Bereits vor zwei Jahren beschrieb ich, wie man den Passenger mit Apache zum Hosten von Rails Anwendungen nutzt. Kurz darauf nutzte ich den Passenger auch für die Entwicklung.

Jedoch setzte die dort beschriebene Methode einen installierten und laufenden Apache voraus. Auch ist in dieser Konstellation das Lesen der Logs nicht ganz so schön wie zum Beispiel mit einem auf der Console gestarteten Mongrel.

Seit Ende letzten Jahres gibt es den Phusion Passenger in Version 3. Mit der neuen Version hat auch ein Passenger Standalone Server Einzug gehalten. Dieser verspricht das Entwickeln mit Passenger so einfach, wie nur möglich zu machen. Und die Leute bei Phusion haben Recht.

Nach dem Update auf Passenger 3 bzw. dem erstmaligen Installieren mittels

lässt sich jede Rails Anwendung ohne große Konfigurationsorgien im Apache, nginx oder Lighttp mit dem Passenger starten.

Heißt die ganze Zauberei.

Der Erste Aufruf installiert im Userverzeichnis einen nginx Webserver komplett automatisch. Einzig zum Übersetzen von nginx benötigte Pakete müssen zur Not nachinstalliert werden. Aber das verrät uns der Passenger in gewohnt höflicher und ausführlicher Manier. Außerdem dürfte ein vernünftiger Entwicklerrechner die Pakete eh schon installiert haben 🙂

Ist der Server gestartet, lauscht er, wie Mongrel auch, auf dem lokalen Port 3000 auf die Anfragen. Ab da liefert Passenger die Rails Anwendung aus, als wäre er auf einem Server installiert.

Passenger Standalone

Auch ein Neustart der Anwendung ist mit

ohne weiteres möglich. Ebenfalls schön ist nun, dass das Log direkt in der Konsole mitgelesen werden kann. Das war in dem oben verlinkten Setup nicht so ohne weiteres möglich.

Was nun noch fehlt zu meinem Glück ist die Unterstützung von Passenger in RubyMines. Auch zum Debuggen. Aber da gibt es bereits einen Lichtblick. In der Roadmap gibt es einen Eintrag „Phusion Passenger support“ für eine RubyMine Version nach 3.0. Man darf sich also freuen 🙂

Phusion Passenger Standalone für die Entwicklung
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6 Gedanken zu „Phusion Passenger Standalone für die Entwicklung

  • 13. Januar, 2011 um 19:48
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    Hallo Andreas,
    will mich nur kurz auf Deiner Webseite verewigen. 😉
    Vom Thema verstehe ich als Vertriebler ja naturgemäß recht wenig. ( hihi)

    Also beste Grüße aus Saxony City
    vom alten Uwe

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      • 13. Januar, 2011 um 20:30
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        naja, wenn der Websitebaker hier diskutiert wird, dann ist das mein Thema 😉
        Schliesslich irgendwann Grundlage meiner Selbständigkeit 😉

        Antworten
        • 13. Januar, 2011 um 20:47
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          Websitebaker ist mir ein Begriff. Das war es aber auch schon. Aber gut zu wissen, dass sich jemand damit auskennt. Also wenn ich Fragen habe… 🙂

          Antworten
          • 13. Januar, 2011 um 20:49
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            … da ich ja mal Bäckermeister war, in einem früheren Leben, kein Problem. Webseiten ist halt ein Hobby neben der Fotografie und SL ;-))))

  • 30. August, 2013 um 15:16
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    Also ich habe das problem das ich den Standalone Passenger aus RubyMine raus nicht dazu bekomme auf das interface der ip adresse zu binden. Es klappt nur auf 127.0.0.1. Folglich kann ich auch nur lokal mit dem Browser teste, was etwas blöd ist wenn die Entwicklungsmaschinen virtaulsiert ist . Sobald ich die ip-Adresse des Rechners Passenger gebe, sa gt dieser ERRCONNREFUSED
    Webrick hat damit null Probleme.

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